Ein Leben kann man auf unterschiedliche Art filmisch erzählen. In der einfachsten Form der Filmbiografie schildert die Hauptperson in einem langen biografischen Interview ihr Leben. Das Interview wird zusammen mit Fotos des Portraitierten zu einem Film verarbeitet. Sehr wirkungsvoll ist diese schlichte Form, wenn privates Filmmaterial vorhanden ist. Sie wirkt wie ein Dokumentarfilm .

Anschaulicher wird eine Filmbiografie, wenn man den Portraitierten in typischen Situationen zeigt oder an Orten interviewt, die in seinem Leben wichtig sind: beispielsweise am Kindheitsort, beim Hobby, am Arbeits- oder am Lieblingsplatz. Auf Wunsch kann der Film mit Musik unterlegt und ein erklärender Text eingesprochen werden. Diese Filmbiografie wirkt wie ein Fernsehportrait.

Noch lebendiger wird die Filmbiografie, wenn man die Hauptperson mit Menschen zeigt, die in ihrem Leben eine Rolle spielen: mit Lebenspartner, Kindern, Verwandten, mit Freunden oder Kollegen. Indem man diese Menschen zusätzlich über die Hauptperson interviewt entsteht ein komplexes Familienportrait.

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